Einige bewährte Tipps für
Gespräche in Selbsthilfegruppen

  1. Die Gruppensitzung dauert (90 oder 120) Minuten
  2. Unpünktlichkeit sollte vermieden werden, da es störend für alle anderen ist
  3. Es ist wichtig, dass möglichst alle Mitglieder jedes Mal anwesend sind (Kontinuität)
  4. Sollte die Teilnahme einmal nicht möglich sein, wird die Gruppe rechtzeitig informiert
  5. Jede/r ist für sich selbst verantwortlich – und für die Gruppe als Ganzes
  6. Wünsche sollten offen ausgesprochen werden
  7. Jede/r kann jederzeit „Nein“ sagen, das heißt ein Thema für sich beenden („Stopp-Regel“)
  8. Es gibt keine Seitengespräche, sondern nur ein gemeinsames Gespräch
  9. Andere sollte man immer aussprechen lassen – und man sollte selber nicht „endlos” reden.
  10. Man soll möglichst in der „Ich“-Form sprechen (statt „man“oder„wir“)
  11. Man soll lieber eine eigene Meinung formulieren, als sich hinter Fragen zu verstecken
  12. Ratschläge sollen nur gegeben werden, wenn darum gebeten wurde.
  13. Man sollte sich bemühen, so offen, echt und ehrlich zu sein wie möglich
  14. Nur wer Vertraulichkeit zusichert, kann sich auch auf die Diskretion der anderen verlassen („Schweigepflicht“)